Weltsalon 2015

ÜberLebensWert

11 Gründe, die das Leben lebenswert machen

Ein urbaner Hinterhof irgendwo in Deutschland: Baugerüste, Schubkarren, ein altes Auto zwischen Müllcontainern und einer Bauschuttmulde – »Überlebenswert« lautete das Motto der Erlebniswelt im Weltsalon 2015. Elf Gründe, eingefangen in 16 interaktiven Installationen, zeigten, warum das Leben »überlebenswert« ist.

Nicht nur aus aktuellem Anlass nannte sich ein Ort im Weltsalon »Willkommen Zuhause – das Gefühl von Heimat«; an anderer Stelle stand eine »Sorgen-Entsorgungsstation« und im »Tauschraum« erlangte wertlos Geglaubtes neue Wertigkeit. Die Vorratskammer stieß zum Nachdenken über unser Ess- und Konsumverhalten an und am »Stillen Ort« sinnierten die Besucher über das Glück. Eine flüsternde Erdkugel, das »Erdbällchen« spendete Ruhe im Trubel des Weihnachtsstresses…

Ausstellung

Einen multimedialen Beitrag zur aktuellen Flüchtlingssituation lieferte das Künstlerduo Herakut. In der Ausstellung »Kunst bleibt grenzenlos« widmeten sich die bekannten Streetart-Künstler Fragen wie: »Wo ist unsere Verantwortung und unsere menschliche Pflicht für ein friedliches, respektvolles Wir?« Herakuts Wandmalereien, sogenannte »Murals«, stammen aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt: aus Jordanien, dem Gaza-Streifen, Miami, Berlin oder München. Seit Jahren arbeitet das Duo in den unterschiedlichsten Krisengebieten der Welt.

Performances und Kabarett

Die Impro-Theater-Profis Roland Trescher und Dorothea Anzinger zeigten ihre Performance »Nimm den Vogel aus dem Strauß«, passend zum Motto »ÜberLebensWert«. Im Kabarettprogramm widmete sich Mathias Tretter mit »Selfie« auf humorvolle Weise diesem Zeitgeist-Phänomen der übertriebenen Selbstdarstellung. Allerhand witzige Bösartigkeiten teilte Christian Springer mit seinem Programm »OBEN OHNE« aus und das beliebte Duo aus Altoberbürgermeister Christian Ude und Uli Bauer mit ihrer Show »Der doppelte Ude“ war ebenfalls vertreten.

Podiumsdiskussionen

In angeregten Podiumsdiskussionen an vier Abenden beleuchteten Experten das Thema »ÜberLebensWert« aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln und Positionen. Grünen-Politikerin Claudia Roth, SPD-Politiker Reinhold Robbe und Politikwissenschaftler Dr. Hans-Georg Ehrhart widmeten sich dem brandaktuellen Thema »Unfassbare Kriege«. Eine Diskussion zum Flüchtlingsthema »Heimat.Flucht.Beweggründe« führten der Sozialpsychologe Prof. Dr. Andreas Zick, Zeit-Journalist Wolfgang Bauer und Journalist Alex Rühle. Was ist eigentlich Glück? – fragten sich Minimalismus-Coach Joachim Klöckner, Sozialpädagogin Agnes Schuster und Prof. Dr. Karlheinz Ruckriegel in der Runde: »Lebenswert: Der Stoff, aus dem das Glück ist.« Auch das Thema »Artgerechtes München« kam in einer Gesprächsrunde mit Bürgermeisterin Christine Strobl, Bäuerin und AbL-Vorsitzende Gertraud Gafus sowie mit Wiesnwirt Toni Roiderer und Tierarzt Dr. Rupert Ebner zur Sprache.

Live-Reportagen

Eine regelrechte Institution im Weltsalon sind die Live-Reportagen. An drei Abenden vermittelten sie Einblicke in fremde und faszinierende Welten. Forschungstaucher Uli Kunz und Meeresbiologin Sandra Schöttner entfachten die Leidenschaft für die Ozeane bei den Besuchern. Der Schamane Galsan Tschinag referierte über das menschliche Miteinander und das Leben im Einklang mit der Natur. Der National-Geografic-Fotograf Dieter Schonlau entführte die Besucher in die letzten noch intakten Regenwälder der Erde.

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