Kunst am Platz

Das Festival-Motto „bewegt“ verpackt in beeindruckende Kunstwerke

Weihnachtsbaum aus Fahrrädern von Adam Stubley

Das gute, alte Lied „O Tannenbaum … wie grün sind deine Blätter“ muss neu geschrieben werden. Nicht nur, weil der Tannenbaum keine Blätter, sondern Tannennadeln hat, sondern weil er, als Metamorphose des Christbaums bei Tollwood aus einer Kohorte von über 100 Fahrrädern besteht – erfunden und zusammengeschweißt von Adam Stubley. Unter dem Baum heißt es kräftig in die Pedale der Strom erzeugenden Fahrräder von „Morgenwelt“ treten, damit dieser in vollem Glanz erstrahlt.

Weihnachtsbaum aus Fahrrädern

kunst-am-platz_tollwood_muenchen_foto-mick-davis2-kopieSkulpturen aus Fahrradreifen von Mick Davis

Einst arbeitete er mit Stein. Doch dann entdeckte der irische Künstler, er lebt und arbeitet in Dingle im County Kerry, die Faszination von Recycling-Kunst. Seit 2014 nun formt er seine manchmal überlebensgroßen Tier- und Menschenskulpturen vornehmlich aus ausgedienten Fahrradreifen. Mit erstaunlich naturnahen Ergebnissen. Seine Arbeiten passen perfekt zu Tollwoods Ambition in Sachen Umweltschutz.

Zaungestaltung von Andrey von Schlippe

Tollwoods Wintermotto „bewegt“ hat Andrey von Schlippe zu einer Zaungestaltung rund ums Festivalgelände inspiriert, mit der er in eine hoffentlich nicht allzu ferne Zukunft blickt: Der ganze Zaun ist die Variation eines Zebrastreifens, auf dem natürlich alle Fußgänger Vorrang haben. Ampeln
leuchten für sie, aber auch für Radfahrer, Skater und Bus.

Lichtsäulen & Tore von Ludwig Frank

Künstlerisches Willkommen: Vor dem Festivalgelände begrüßen die selbst entworfenen Lichtpagoden und Tore von Ludwig Frank die Besucher.

Lichtobjekte vom Radlbazi

Er ist in 407 Tagen um die Welt geradelt. Und hat von dieser Reise einen Spruch von Albert Einstein mitgebracht: „Life is like riding a bicycle. To keep your balance you must keep moving.“ Die Faszination des Radfahrens hat Bartlomiej Zabielny alias „Radlbazi“ auch nach der langen Reise nicht verlassen: Heute „transformiert“ er ausgediente Fahrradkomponenten in wunderbare Lichtobjekte. Recycling mit Mehrwert.

Radlbazi

Autoinstallationen von Adam Stubley

Ganz im Sinne des Tollwood-Mottos „bewegt“, mit dem das Festival sein Publikum zum Nachdenken über die Zukunft der Fortbewegung anregen will, hat Adam Stubley die Zukunft des Autos interpretiert. Der britische Künstler vom Ammersee sieht da eher immobile Verwendungsformen, zum Beispiel das Limousinenheck als Hollywood-Schaukel oder die Karosse als Gemüsebeet.

Kunst im Weltsalon:

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23.11.2016 - 23.12.2016 | Weltsalon | Eintritt frei

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