Kein Ausstieg vom Ausstieg!

Nov/Dez 2010 | Tollwood sagt Nein zur Atomkraft

Nach dem Super-GAU von Fukushima undenkbar: Doch noch im Jahr 2010 plante die deutsche Bundesregierung eine Laufzeitverlängerung für die bundesdeutschen Atomkraftwerke. Dagegen protestierten Tollwood und die Anti-Atom-Organisation gemeinsam mit vielen tausenden Festivalbesuchern in einer Gemeinschaftsaktion auf dem Tollwood Winterfestival 2010. Unter dem Motto „Return to Sender!“ setzen tausende Besucher im „Ausstiegsturm“, einem fünf Meter hohem, begehbaren Atommüllfass, ihre Unterschrift in die „Absender-Zeile“ eines kleinen Atommüllfasses. Es enthielt symbolisch die Menge Atommüll, die auf jeden Bundesbürger fällt. Die Adressatin: Bundeskanzlerin Angela Merkel. Am 20. Dezember 2010 setzte sich von der Theresienweise ein mit 22.500 Fässern beladener Atommüll-Transporter in Richtung Berlin zum Bundeskanzleramt in Bewegung. Am 16. Mai 2011 errichteten Tollwood und .ausgestrahlt vor dem Bundeskanzleramt ein vier Meter hohes symbolisches Atomkraftwerk samt Endlager, das mit den unterzeichneten Atommüllfässern gefüllt wurde. Im Anschluss daran übergaben sie die Atommüllfässer an das Bundeskanzleramt. Die Botschaft war unmissverständlich: Die Bevölkerung ist nicht mehr bereit, die unkalkulierbaren und gefährlichen Konsequenzen der Atompolitik mitzutragen. Im gleichen Jahr beschloss die Bundesregierung den Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland.

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