Festivalmotto

Werte Menschen!

Das ist mehr als nur eine höfliche Anrede.

Werte, ein seltsames Wort. Fast meint man, man müsste den Staub von den Buchstaben pusten. Leben wir doch in einer Zeit, in der „ICH“ ganz groß geschrieben wird. „Werte Menschen!“, so haben sich vielleicht unsere Urgroßväter Gehör verschafft. Aber wir? Heute?

Werte Menschen! Es tut dringend not, Werten wieder Gehör zu verschaffen! Setzt man zwischen die Worte „Werte, Menschen“ ein Komma, wird daraus der dringende Aufruf an uns alle, die Werte nicht zu verraten und zu verkaufen, die unsere globale Gemeinschaft im Kern zusammenhalten, die unser aller Überleben – Mensch, Tier und Natur – auf diesem Planeten sichern. Denn: Würden alle Menschen so viel Ressourcen verbrauchen, wie wir Deutschen, bräuchten wir drei Planeten Erde. Die haben wir aber nicht. Was wir stattdessen haben, ist: Verantwortung. Verantwortung für das Leben und Überleben kommender Generationen. Wenn – wie heute – Eigennutz und Gewinnmaximierung die Leitplanken unseres Handelns sind, dann brennt der Regenwald, gefährdet Nationalismus den Weltfrieden, regieren Konzerne statt Regierungen. Dann wird aus einem „Wir schaffen das“ ein „Was geht mich das an?“. Nein, das ist nicht die Welt, in der wir leben und die wir unseren Kindern übergeben wollen!

Werte, Menschen! Geht mit den Jugendlichen von Fridays for Future auf die Straße, stellt euch laut und unüberhörbar hinter Menschen wie die furchtlose Kapitänin Carola Rackete, bringt euch ein in die Diskussion, was Algorithmen und Künstliche Intelligenz dürfen – und was nicht! Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, sind menschengemacht. Also können sie auch von uns Menschen gelöst werden. Aber nur, wenn wir endlich hinter der Ofenbank hervorkommen – Du, Sie und ich! – und für eine Welt eintreten, in der Solidarität, Gemeinnutz, Nachhaltigkeit, globale Gerechtigkeit und Frieden wieder die Leitplanken unseres Handelns sind.

„Wann, wenn nicht jetzt?
Wo, wenn nicht hier?
Wer, wenn nicht wir?“

John F. Kennedy

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