Johann Le Guillerm „Terces“

25.11.2025 - 21.12.2025
Theaterzelt

Theaterzelt

Johann Le Guillerm „Terces“

Die Magie der Objekte

Ein alter Bekannter kehrt zurück auf das Tollwood Winterfestival – und bringt ein Stück staunenswerter Poesie mit: Johann Le Guillerm zeigt mit „Terces“ eine Welt, in der Maschinen atmen, Objekte tanzen und die Gesetze der Physik poetisch außer Kraft gesetzt scheinen. Der französische Artist, Bastler und Visionär verwandelt das Theaterzelt auf der Theresienwiese ab 25. November in ein Labor der Sinne.

Im Interview verrät Johann Le Guillerm noch mehr über die Vision von „Terces“.

Johann Le Guillerm ist kein Zirkusartist im herkömmlichen Sinn. Er ist Tüftler, Konstrukteur, Forscher und ein großer Selbstinszenierer. Mit langem Mantel, durchdringendem Blick und der Aura eines Zauberers steht er auf der Bühne und lenkt seine selbstgebauten Maschinen mit einem leichten Fingerzeig, einem Atemzug, einer kleinen Geste in Bewegung. Seine Apparaturen wie Räder, Spiralen und Vehikel, die an Schneckenhäuser erinnern, sowie Sterne, die sich selbst auflösen – sie alle bewegen sich wie von allein. Was sie antreibt, ist nicht sichtbar. Es ist die Kraft des Gedankens, des Spiels mit Materie, Gleichgewicht und Bewegung. Es ist die Magie der Objekte.

„Terces“ – rückwärts gelesen: „secret“ – ist der dritte Teil eines Langzeitprojekts. Nach „Secret“ (2003) und „Secret – temps 2“ (2012), mit der er 2013 auf Tollwood begeisterte, hat Johann Le Guillerm sein Werk erneut verwandelt. Das neue Stück denkt die Welt weiter – als ein Ort, der sich ständig wandelt. „Terces“ ist kein klassisches Zirkusstück, keine Erzählung mit Anfang und Ende. Es ist eine Versuchsanordnung, in der das Staunen regiert. Der Zuschauer tritt in einen Raum ein, in dem Fragen wichtiger sind als Antworten: Wie funktioniert Bewegung? Was wissen wir wirklich? Und wie kann man leben in einer Welt, die sich ständig verändert? Die Bühne ist dabei nicht Kulisse, sondern Werkstatt. Johann Le Guillerm, preisgekrönter Künstler (Grand Prix National du Cirque – 1996, Prix des Arts du Cirque SACD – 2005, Grand Prix SACD für sein Gesamtwerk – 2017), wird zum Jongleur, Seiltänzer, Akrobaten und Dompteur seiner eigenen Erfindungen. Mal wirkt er verschmitzt, mal ernst. Immer aber ist er präsent und hochkonzentriert, aber nie distanziert. Er lädt das Publikum ein, mitzudenken, mitzufühlen, mitzufragen. „Terces“ ist eine Einladung, die Welt neu zu sehen – nicht als Spektakel, sondern als bewegte, lebendige Materie.

Das Zusammenspiel von Licht, Klang und Konstruktion schafft eine fast meditative Atmosphäre. Ganz ohne Techniktricks oder Illusionen im klassischen Sinne. Alles, was sich bewegt, bewegt sich wirklich. Und gerade darin liegt die Magie der Objekte. Die Musik von Alexandre Piques unterstreicht diesen Eindruck: mal minimalistisch, mal treibend, aber nie vordergründig.

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Foto: Philippe Laurençon

Terces Johann Le Guillerm C Philippe Laurençon Teaser
Terces Johann Le Guillerm C Philippe Laurençon
Terces Johann Le Guillerm C Philippe Laurençon 02

Alle Termine

  • Di., 25.11.2025 19:30 Uhr
  • Do., 27.11.2025 19:30 Uhr
  • Fr., 28.11.2025 19:30 Uhr
  • Sa., 29.11.2025 19:30 Uhr
  • So., 30.11.2025 18:00 Uhr
  • Di., 02.12.2025 19:30 Uhr
  • Do., 04.12.2025 19:30 Uhr
  • Fr., 05.12.2025 19:30 Uhr
  • Sa., 06.12.2025 19:30 Uhr
  • So., 07.12.2025 18:00 Uhr
  • Di., 09.12.2025 19:30 Uhr
  • Do., 11.12.2025 19:30 Uhr
  • Fr., 12.12.2025 19:30 Uhr
  • Sa., 13.12.2025 19:30 Uhr
  • So., 14.12.2025 18:00 Uhr
  • Di., 16.12.2025 19:30 Uhr
  • Do., 18.12.2025 19:30 Uhr
  • Fr., 19.12.2025 19:30 Uhr
  • Sa., 20.12.2025 19:30 Uhr
  • So., 21.12.2025 18:00 Uhr

Geheimnisse entdecken 

Johann Le Guillerm kehrt zurück nach München mit schönen Erinnerungen an seine Auftritte auf Tollwood. Ein Gespräch über Geheimnisse und Überraschungen. 

Johann Le Guillerm, wenn sich der Vorhang im Theaterzelt für „Terces“ hebt – welche Reaktion soll beim Publikums entstehen? 

Johann Le Guillerm: Die Frage: Was wird geschehen? Ich möchte diese Neugier wecken, diese Erwartung des Unbekannten.

Stellen Sie sich vor, ein Kind fragt Sie: Was ist „Terces“? Wie erklären Sie es in einem Satz? 

Es ist ein Labor, das aus vielen verschiedenen Blickwinkeln aktiviert wird. Ein Ort des Experiments und der Entdeckung. 

Welche Idee steht hinter „Terces“ als drittes Stück Ihrer Trilogie? 

„Terces“ kommt vom französischen Verb „tercer“, das bedeutet, die Erde zum dritten Mal zu pflügen. Gleichzeitig ist es ein Anagramm von „secret“ rückwärts gelesen. Nach „Secret“ (2003) und „Secret (temps 2)“ (2012) erlebt das Stück eine neue Mutation – genau wie unsere Welt, die sich ständig wandelt und immer neue Interpretationen verlangt. 

„Terces“ liest sich rückwärts als „secret“. Welches Geheimnis liegt im Herzen der Aufführung – und welches bleibt unbekannt? 

Das kann ich Ihnen nicht verraten! Jede*r Zuschauer*in muss es selbst entdecken – und jede*r wird wahrscheinlich etwas anderes finden. Das ist ja das Schöne daran. 

Was gab den ersten Impuls zu diesem Werk? 

Ich wollte meine eigenen Überzeugungen und mein Wissen hinterfragen – auf meinem ganz eigenen Weg, auch wenn das bedeutet, eigene Fehler und Illusionen zu schaffen. Deshalb eröffnete ich ein „Observatorium um das Minimale“. Meine Idee war: Wenn ich verstehe, woraus das „Fast-Nichts“ besteht, dann finde ich dieses Minimale auch in allem Komplexeren wieder. Diese Analyse des Wesentlichen offenbarte mir die Vielfalt der Perspektiven. Dieser Prozess veränderte fundamental, wie ich die Welt wahrnehme und verstehe. 

Sie erwecken Maschinen zum Leben. Welcher kleinste Impuls setzt Ihre Welt in Bewegung? 

Die Schwerkraft – die Anziehungskraft der Erde. So einfach und so grundlegend. 

Wie entscheiden Sie, wann ein Objekt „atmet“ und wann es „funktioniert“? 

Die Entstehung eines Objekts ist ein Prozess des Experimentierens mit dem Traum einer Idee. Es ist ein sehr intuitiver Vorgang. 

Gibt es eine Vorrichtung oder einen Moment auf der Bühne, der Sie selbst noch überrascht – auch während der Aufführung? 

Das gesamte Stück ist aus sehr sensiblen, miteinander verflochtenen Elementen konstruiert. Ich muss jederzeit mit allen möglichen Überraschungen rechnen. Das macht es so lebendig. 

Sie sind Jongleur, Seiltänzer und Konstrukteur zugleich. In welcher Rolle fühlen Sie sich am meisten zu Hause? 

Ich bin zuallererst ein Praktiker des „Raums der Blickwinkel“. Ich materialisiere mein Denken durch Materie – manchmal durch meine eigene Körperlichkeit, manchmal durch externe Objekte, manchmal durch beides zusammen. 

Welche Rolle spielt die Musik von Alexandre Piques? 

Die Musik entsteht in Interaktion mit dem Geschehen auf der Bühne. Obwohl sie teilweise vorab komponiert ist, passt sie sich dem Lebendigen an – genau wie ich auf ihr Tempo reagiere. Es ist ein ständiger lebhafter Dialog. 

Ihre Bilder entfalten sich langsam und präzise. Wie halten Sie die Spannung, wenn scheinbar „nichts“ geschieht? 

Wenn nichts geschieht, bedeutet das, dass etwas geschehen wird. 

Welchen Moment im Stück würden Sie die Schlüsselszene nennen? 

Die Interpretation des Stücks hängt stark von der individuellen Kultur und Erfahrung jedes Zuschauers ab. Deshalb gibt es viele verschiedene Schlüssel zum Verständnis – weil sie sehr persönlich sind. 

Sie stellen oft Fragen, die wichtiger wirken als Antworten. Welche Frage treibt Sie heute an? 

Wie kann ich Menschen dazu bringen, ihre festen Überzeugungen zu hinterfragen? 

Wenn Ihre Maschinen träumen könnten – wovon würden sie träumen? 

Davon, dass jeder Mensch sie aus seiner eigenen Kultur und Erfahrung heraus interpretieren kann. Das wäre ihr größter Wunsch. 

Ihr Zirkuszelt dient zugleich als Werkstatt und Bühne. Wie prägt diese Doppelrolle Ihre künstlerische Vision? 

Es verkörpert das Prinzip eines öffentlichen Labors, in dem jeden Abend aufs Neue experimentiert wird – mit all den Überraschungen, die das mit sich bringt. 

Ihr Stück ist für Menschen ab 7 Jahren empfohlen. Wie schaffen Sie eine Sprache, die sowohl Kinder als auch Erwachsene erreicht? 

Diese Sprache gründet auf dem Wesentlichen in jedem Menschen und in jeder Sache. Deshalb kann sie von allen erkannt und verstanden werden – unabhängig vom Alter. 

Was sollten die Menschen nach „Terces“ mit nach Hause nehmen? 

Eine Form der produktiven Verunsicherung, ausgelöst durch neue Orientierungspunkte in ihren gewohnten Bezugssystemen. Ich möchte, dass sie die Welt mit anderen Augen sehen. 

Über den Applaus hinaus – welche Spur soll „Terces“ in der Stadt und beim Publikum hinterlassen? 

Ich hoffe darauf, dass wir dauerhaft in Erinnerung bleiben, dass „Terces“ nachwirkt und die Menschen länger beschäftigt. 

Ihre Maschinen sind handgefertigt und auf Langlebigkeit ausgelegt. Wie denken Sie über Ressourcen im kreativen Prozess? 

Ich verwende die Ressourcen, die zu meinen Bedürfnissen und meinem Budget passen. Ich entwerfe sie so, dass ich sie nicht neu herstellen muss. Nachhaltigkeit ist wichtig. 

2013 waren Sie bereits mit „Secret – temps 2“ auf Tollwood. Welche Erinnerung haben Sie an München und das Festival? 

Gute Erinnerungen. Ich freue mich auf die Rückkehr. 

Worauf freuen Sie sich beim Tollwood Winterfestival am meisten? 

Auf ein aufmerksames Publikum. Das ist das Wichtigste für mich – Menschen, die wirklich da sind und sich einlassen. 

FAQs

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Bitte beachten Sie: Bitte kaufen Sie Ihre Konzerttickets ausschließlich bei Tollwood oder unseren offiziellen Ticketpartnern (München Ticket & Eventim). Unautorisierte Ticketanbieter oder Wiederverkaufsplattformen verlangen häufig überhöhte Preise und Gebühren. Zudem ist nicht gewährleistet, dass es sich um echte Tickets handelt.

Die Abendkasse befindet sich am Eingang des Veranstaltungszelts und öffnet ca. 1 Stunde vor Showbeginn.

Wurde ein Ticket bei Tollwood bezahlt, ist eine Rückgabe grundsätzlich nicht mehr möglich. Ausnahme ist, wenn eine Veranstaltung ausfällt oder verlegt wird. In diesem Falle erhalten Sie den kompletten Preis zurück, sofern Sie die Tickets auch bei Tollwood gekauft haben. Andernfalls wenden Sie sich bitte an die betreffende Vorverkaufsstelle. Die Rückabwicklung von Tickets, die direkt bei Tollwood gekauft wurden erfolgt über das folgende Formular.

Wenn Sie eine Eintrittskarte über München Ticket  gekauft haben, finden Sie hier alle Informationen zur Rückabwicklung von München Ticket-Karten. 

Wenn Sie Ihre Tickets direkt bei EVENTIM (online oder telefonisch) bestellt haben, wenden sich mit der Bitte um Kartenstorno an [email protected]. Bitte immer den Namen des Bestellers, die E-Mailadresse und die Odernummer mit angeben. Der EVENTIM Kundenservice informiert Sie im Anschluss über das weitere Vorgehen.  Bitte sehen Sie unbedingt von einer unaufgeforderten Rücksendung der Tickets an EVENTIM ab.

Eine Verzögerung des Beginns der Veranstaltung ist keine Verlegung in diesem Sinne. Eine Rückgabe der Eintrittskarte ist in diesem Fall nicht möglich.

Bei Interesse an einer Firmen- oder Weihnachtsfeier auf dem Tollwood wenden Sie sich bitte an:

Nina Geisler
[email protected]
Tel: 089-82 00 01 43
Fax: 089-45 20 91-88
www.vollblut-event.de

Wenn Sie regelmäßig aktuelle Angebote für Firmenkunden erhalten möchten, tragen Sie sich einfach in unseren Firmen-Info-Verteiler ein. Je nach Anforderung senden wir Ihnen künftig automatisch interessante Informationen zu.

Ja, aber nur im Rahmen des Winterfestivals. Die Eintrittskarte für Veranstaltungen auf dem Winterfestival-Gelände berechtigt den*die Inhaber*in zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten MVV-Gebiet am Veranstaltungstag mit allen MVV-Vehrkehrsmitteln.

Der Zugang zum Zelt ist barrierefrei.

Da jeweils nur eine begrenzte Anzahl von Rollstuhlplätzen genehmigt ist, bitten wir Rollstuhlfahrer*innen dringend um den Kauf von Rollstuhltickets (gültig für Inhaber*in und Begleitperson). Rollstuhlfahrer*innen bitten wir, sich ausschließlich unter der Tollwood-Tickethotline (089-38 38 50 0 / Mo – Do von 9 – 17 Uhr, Fr 9 – 15 Uhr) anzumelden.

Im Theaterzelt gibt es für Rollstuhlfahrer*innen reservierte Plätze. Fünf Tage vor Veranstaltungsbeginn oder bei ausverkauften Vorstellungen werden nicht gebuchte Rollstuhlplätze gegebenenfalls aufgelöst.

Aus Sicherheitsgründen – in Ihrem und im Interesse der anderen Besucher*innen – ist es obligatorisch, die vorgesehenen Plätze zu benutzen, da zum Beispiel Fluchtwege eingehalten werden müssen. Zudem ist die Sicht aus den vorgesehenen Positionen auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrer*innen abgestimmt.

Wenn Sie die Rollstuhlplätze nicht finden können, wenden Sie sich bitte an das Personal in den jeweiligen Zelten, das Ihnen die Plätze gerne zeigt.

Ja, das Zelt ist beheizt.

Ob es eine Pause gibt, ist abhängig von der Produktion. Bei den Shows im Rahmen des Winterfestival 2026 gibt es keine Pause.

Die Shows Gravity and Other Myths TEN THOUSAND HOURS dauert 60 Minuten ohne Pause, Lewis Major Productions TRIPTYCH 60 Minuten ohne Pause und Galapiat Cirque MAD IN FINLAND 90 Minuten ohne Pause. (Winterfestival 2026)

Bitte achten Sie darauf, dass Sie zum Showbeginn Ihren Platz eingenommen haben. Bitte planen Sie an besucherstarken Tagen ausreichend Zeit für den Weg von der U-Bahnhaltestelle oder dem Parkplatz zum Veranstaltungszelt ein. Bitte beachten Sie, dass die Bar bereits fünf Minuten vor Showbeginn keine Getränke mehr ausgeben darf.

Ja, gegen Gebühr bietet ein externer Dienstleister Parkplätze auf der Theresienwiese an. Wir empfehlen die Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Anfahrt mit dem MVV ist im Ticketpreis bereits enthalten.

Bitte haben Sie Verständnis, dass Kinder unter sechs Jahren nicht in das Theaterzelt mitgenommen werden dürfen.

Bitte beachten Sie, dass nach Veranstaltungsbeginn kein Anspruch auf Einlass besteht.

Bitte beachten Sie, dass aus Sicherheitsgründen am Eingang des Theaterzeltes Taschenkontrollen durchgeführt werden. Um den Einlass zu beschleunigen, bitten wir daher alle Besucher*innen des Theaterzelts auf größere Taschen zu verzichten.

Grundsätzlich empfehlen wir, alle Gegenstände, die nicht unbedingt erforderlich sind, zu Hause zu lassen und sich auf kleine Taschen (maximal Din A4 Format) zu beschränken.

Das Filmen und Fotografieren während der Show ist nicht erlaubt.

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Production Cirque Ici – Johann le Guillerm

Co-production: 2 Pôles Cirque in Normandy – La Brèche in Cherbourg – Cirque-Théâtre of Elbeuf / Agora – Pôle national des arts du cirque of Boulazac / Le Channel – Calais national theater / Le Volcan – Havre national theater /
Théatre Sénart, national theater – National theater of Essonne Agora Desnos – Corbeil-Essonnes Theater Grand Paris Sud / Le Carré Magique, pôle national des arts du cirque in Brittany / Cirque Jules Verne, pôle national cirque et arts
de la rue, Amiens / Archaos – Pôle National des Arts du Cirque Méditerranée / Pôle Régional Cirque Le Mans, Les Quinconces-L’espal, national theater / Tandem, national theater / Les 2 Scènes, national theater of Besançon

With the support of Onda (French national office for contemporary performing arts dissemination) for audio description

Residencies: La Brèche in Cherbourg, Pôle National des Arts du Cirque in Normandy – Jardin d’Agronomie Tropicale, Paris – La Fonderie, Le Mans – Agora – Pôle national des arts du cirque of Boulazac, Aquitaine – Le Channel, Calais national theater – Cirque-Théâtre of Elbeuf, Pôle National des Arts du Cirque in Normandy.

Cirque ici – Johann Le Guillerm is supported by the Ministry of Culture and Communication (DGCA et DRAC Ile-de-France), by the Ministry of Foreign Affairs (French Institute), by the Regional council of Ile-de-France, by the City of Paris and by the French Institute / City of Paris.

Cirque ici – Johann Le Guillerm is welcomed by the City of Paris for a research residency at the Jardin d’Agronomie Tropicale (Department of Culture and Department of Green Spaces and Environment) and is a member of the City of
Sustainable Development.

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