Tollwood leuchtet
25.11. - 23.12.2025 | tägl. 17 Uhr | Eintritt frei
Wenn Friedenstauben leuchten
Bilder und Symbole für den Frieden
In Zusammenarbeit mit Lumine Projections lädt die Inszenierung vor dem Haupteingang alle Besuchenden ein, nachzudenken und sich zu engagieren: für Frieden, Demokratie und Umwelt. Friedenstauben schweben durch die Nacht begleitet von Friedensbotschaften. Wie können wir die Welt gemeinsam gestalten? Diese Inszenierung berührt, inspiriert und motiviert. „Jetzt erst recht!“
Lumine aus Wien inszeniert seit über zwei Jahrzehnten 3D-Videomappings und Panoramaprojektionen. Sie gestalten Projekte und illuminieren auf der ganzen Welt. Auf dem Tollwood Winterfestival sind sie zum zweiten Mal dabei. Hier geht’s zum Interview mit Marcus Zobl, einer der Gesellschafter von Lumine.
Alle Termine
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Di., 25.11.2025 17:00 Uhr
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Mi., 26.11.2025 17:00 Uhr
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Do., 27.11.2025 17:00 Uhr
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Fr., 28.11.2025 17:00 Uhr
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Sa., 29.11.2025 17:00 Uhr
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So., 30.11.2025 17:00 Uhr
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Mo., 01.12.2025 17:00 Uhr
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Di., 02.12.2025 17:00 Uhr
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Mi., 03.12.2025 17:00 Uhr
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Do., 04.12.2025 17:00 Uhr
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Fr., 05.12.2025 17:00 Uhr
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Sa., 06.12.2025 17:00 Uhr
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So., 07.12.2025 17:00 Uhr
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Mo., 08.12.2025 17:00 Uhr
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Di., 09.12.2025 17:00 Uhr
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Mi., 10.12.2025 17:00 Uhr
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Do., 11.12.2025 17:00 Uhr
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Fr., 12.12.2025 17:00 Uhr
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Sa., 13.12.2025 17:00 Uhr
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So., 14.12.2025 17:00 Uhr
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Mo., 15.12.2025 17:00 Uhr
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Di., 16.12.2025 17:00 Uhr
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Mi., 17.12.2025 17:00 Uhr
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Do., 18.12.2025 17:00 Uhr
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Fr., 19.12.2025 17:00 Uhr
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Sa., 20.12.2025 17:00 Uhr
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So., 21.12.2025 17:00 Uhr
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Mo., 22.12.2025 17:00 Uhr
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Di., 23.12.2025 17:00 Uhr
„Projektionen ins Herz“
Leuchtendes Motto auf dem Zeltdach – für Frieden, Demokratie und Umwelt
Das Motto des Festivals leuchtet. Hinter der Illumination des Zeltdachs steckt Marcus Zobl mit seinem Team von Lumine Projections. Er erklärt, wie er das Motto kunstvoll erstrahlen lässt.
Marcus, was bedeutet Dir das Festival-Motto „Jetzt erst recht!“?
Wenn wir noch nicht damit begonnen haben, ist jetzt der richtige Zeitpunkt aktiv zu werden, nichts sollte uns daran hindern.
Wie erklärst Du den Menschen in einem Satz, was sie auf dem Zeltdach sehen werden?
Auf dem Zeltdach wird uns ein Schwarm von Friedenstauben begleiten. Das soll uns zeigen, dass Frieden, Demokratie und Umwelt eine Einheit sind.
Welche Symbole oder Bilder waren Dir bei der Umsetzung besonders wichtig und warum?
Neben den gängigen, visuellen Symbolen wie dem Peace Zeichen oder der Friedenstaube werden Worte in zahlreichen Sprachen das universelle Verlangen nach Einheit bestärken.
Und wie bebilderst Du Demokratie?
Eine bildliche Darstellung von Demokratie ist nur als Metapher möglich, so werden relevante Themen wie beispielsweise Meinungsfreiheit dargestellt. Es soll vermittelt werden, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Chance auf Mitbestimmung für eine faire, gemeinsame Zukunft ist.
Welche Bilder finden sich zum Umweltschutz auf dem Zeltdach?
Einerseits sollen die Schönheit, das Wachstum und die Farbenvielfalt der Natur für sich sprechen. Andererseits greifen wir das Thema Umweltverschmutzung künstlerisch auf. So können wir die Zuseher*innen animieren, nachzudenken und selbst für die Besserung der Welt aktiv zu werden.
Setzt Du auch bewusst auf Kontraste? Also auch auf bedrohliche Szenen oder eher auf hoffnungsvolle Bilder?
Es ist wichtig eine Ausgewogenheit zu schaffen. Der Zustand der Welt ist bedrohlich, wir sind aber voller Hoffnung.
Wie verwandelt sich ein Zeltdach in eine Leinwand?
Das Zeltdach wird mit Projektionen illuminiert und wird so zum Träger einer Botschaft.
Welche Herausforderungen gibt es speziell bei den Zeltdächern auf dem Tollwood Winterfestival, und wie hast Du sie gelöst?
Mit dem Dach des Mercato-Zeltes bespielen wir eine sehr große Fläche, technisch gesehen stellt dies kein Problem dar. Das Wesentliche für uns ist die Herausforderung etwas Inhaltliches zu vermitteln. Die Projektion soll ästhetisch sein und zum Denken und Handeln anregen.
Viele Menschen sehen die Projektionen auf ihrem Heimweg oder beim Bummeln über das Festival. Welche Gefühle willst Du in diesem Moment wecken?
Die Projektion soll über ihre Farbigkeit und ihren Kontrast, über die Ästhetik beeindrucken, trotzdem wird das Dargestellte Themen zeigen, die beim Betrachten Impulse auslösen können. Es soll eine Kommunikation stattfinden. Wenn das Gesehene das Publikum anspricht, ist das Ziel erreicht.
Ihr habt weltweit Gebäude illuminiert. Was bedeutet es für Dich, ein Zeltdach eines Festivals in München zu illuminieren?
Besonders schön empfinde ich die Auseinandersetzung mit wichtigen Themen und dies einem breiten Publikum darstellen zu können. Tollwood ist nicht nur ein Festival, es ist ein gemeinschaftliches Arbeiten an der Besserung der Welt. Teil einer derartigen Bewegung zu sein, ist spannend, verbindend und macht Sinn.
Was unterscheidet die Arbeit mit dem Fokus auf Frieden und das Festival-Motto „Jetzt erst recht!“ von Auftragsarbeiten für Architektur?
Jede Arbeit steht für sich und hat ihre eigenen Qualitäten. Das Thema Frieden betrifft uns alle.
Wenn Du an einem kalten Winterabend zwischen den Zelten stehst und die Menschen schauen nach oben: Was geht Dir in diesem Moment durch den Kopf?
Wenn die Projektion läuft, ist die Hauptarbeit getan. Für uns ist dies der Moment, in dem wir sehen, wie die einzelnen Szenen vor Ort wirken und wie sie angenommen werden. Es ist ein Zustand der Freude, Nachdenken war vorher und kommt wieder danach.
Was sollen die Besuchenden von den Illuminationen auf dem Zeltdach auf Tollwood mit nach Hause nehmen?
Die Projektionen sollen ins Herz gehen und die Menschen anregen nachzudenken, mit dem Ziel in Einheit mit den Menschen und der Natur zu leben.
Marcus Zobl ist Projektionskünstler und Gesellschafter von Lumine Projections in Wien.
Lumine aus Wien inszeniert seit über zwei Jahrzehnten 3D-Videomappings und Panoramaprojektionen. Sie gestalten Projekte und illuminieren auf der ganzen Welt. Auf dem Tollwood Winterfestival sind sie zum zweiten Mal dabei.