1. Juni 2022

Kein Tag ist wie der andere

Das Tollwood Sommerfestival ist „Klar zur Wende“ und holt ab 16. Juni mit Kunst, Kultur und Kulinarik die Welt in den Olympiapark

MÜNCHEN. Die Vorfreude bei Gästen, Fans, Ausstellenden und natürlich bei den Künstlerinnen und Künstlern ist groß: Das Tollwood Sommerfestival öffnet am 16. Juni Türen und Zelte und wartet bis 17. Juli mit einem vielfältigen, ungewöhnlichen und abwechslungsreichen Programm auf. 13 Tage vor Festivalstart stellte das Tollwood-Team auf der heutigen Pressekonferenz das Programm für den Sommer vor.

Durch die Zeltstadt im Olympiapark Süd klingt Musik, auf den Wegen duftet es verlockend, Kunstinstallationen lenken Blicke auf sich, Theater, Performances und Walk-Acts ziehen das Publikum in den Bann – und das bei freiem Eintritt zu rund 90 Prozent aller Veranstaltungen auf dem Tollwood Sommerfestival. Über allem schwebt das Motto 2022: „Klar zur Wende“ und legt den Fokus auf die Energiewende.

Musik und mehr

Am Eröffnungstag erwartet das Publikum eine Premiere: Extra fürs Tollwood Sommerfestival haben sich der Weltrekord-Slackliner Friedi Kühne und das Trio Lovemen zusammengefunden. Der Sportler balanciert über den Köpfen des Publikums; Lovemen schaffen die passende musikalische Kulisse – am Eröffnungswochenende sogar live. Insgesamt 554 spannende, rasante, akrobatische und humorvolle Aufführungen sowie musikalische Darbietungen der Extraklasse hat das Sommerfestival im Olympiapark Süd in petto. Amphitheater, Andechser Zelt, Hacker-Pschorr Brettl, Half Moon Bar und Fassbar laden ein; am Barfußpfad treffen sich Kinder und Jugendliche für Workshops. Das Besondere: Kein Tag ist wie der andere.

Für faszinierende Blickfänge sorgen internationale Künstler: Am Eingang beeindruckt „The Balance“, ein neun Meter hoher Orca des ungarischen Künstlers Gábor Miklós Szőke. Weitere Künstler machen aus dem Tollwood-Gelände eine Open-Air-Galerie: Adam Stubley mit seinen Mut machenden Wortskulpturen; Andrey von Schlippe mit Kunst am Zaun und Ludwig Frank, der – inspiriert vom fernen Osten – das Eingangstor zum Tollwood Sommerfestival geschaffen hat. Das Museum of Urban and Contemporary Art (MUCA) schmückt das Gelände mit aufregenden Kunststücken von zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern.

Ohren auf! Die Musik-Arena ist zurück. Hier kommen Fans von Pop, Rock, Hip-Hop, Weltmusik und Bayerischem auf ihre Kosten. Denn das Tollwood Sommerfestival bietet so viele Stars wie noch nie auf. Rea Garvey eröffnet am 16. Juni das Festival – ihm folgen ZAZ, Ringlstetter, Django 3000 & Dreiviertelblut, Wincent Weiss, Cro, Simple Minds, Wolfgang Niedeckens BAP, Mark Forster, The BossHoss, Sting, Patti Smith und viele mehr. Und Schmidbauer und Kälberer laden sich gleich zweimal Gäste ein: am ersten Abend Gert Steinbäcker, am zweiten Abend Ringsgwandl.

Kulinarik und Klima

Gutes von hier und aus der ganzen Welt – das gibt’s auf dem „Markt der Ideen“ und an den 26 Gastroständen. Das Sommerfestival entführt sein Publikum kulinarisch in die die unterschiedlichsten Länder – und das alles in bio-zertifizierter Qualität. Bei traditionellen Gözleme aus der Türkei, syrischen Shawarma, Insektenfood und dazu einer Piña Colada heißt es: unbedingt probieren – und guten Appetit!

Tollwood kann noch mehr. Mit dem Motto „Klar zur Wende“ setzt das Festival auf einen Kurswechsel – das Ziel: 100 Prozent erneuerbare Energien im Freistaat und Klimaneutralität bis spätestens 2040. Wer wissen will, was Bayerns Ministerpräsident Markus Söder wirklich vom Ausbau der Windenergie hält, sollte den Telefonhörer abnehmen in der auf dem Festivalgelände nachgebauten bayerischen Staatskanzlei, die in Kooperation mit BUND Naturschutz Bayern und Greenpeace entstanden ist. Hier lässt Kabarettist Wolfgang Krebs unseren Ministerpräsidenten mit Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger über die 10H-Regel debattieren. Die Regelung besagt, dass Windräder mindestens zehnmal so weit von bewohnten Häusern entfernt sein müssen, wie sie hoch sind. Bei modernen Windrädern von rund 200 Meter Höhe sind das bis zu zwei Kilometer Abstand.

Umweltfreundlich soll auch die Anreise zum Festival gestaltet sein. „Fahr Rad zum Tollwood“ heißt die neue Aktion von Tollwood, unterstützt von „München unterwegs“. Für die Drahtesel stehen so viele Radl-Parkplätze wie noch nie bereit. Und an allen Wochenenden checkt das Team von „München unterwegs“ das Zweirad schnell und kostenlos. Ein Tante-Emma-Laden zeigt, was Essen wirklich kosten müsste, würden alle Folgekosten für Schäden an Umwelt und Biodiversität eingepreist, die die Herstellung von Lebensmitteln verursacht. „How much is the dish? – Maßnahmen zur Erhöhung der Biodiversität durch true cost accounting bei Lebensmitteln“ (HoMaBiLe) heißt das Projekt, an dem ein Team der Universität Greifswald forscht – gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und unterstützt vom Praxispartner Tollwood. Das Motto „Klar zur Wende“ findet sich auch im Kinder- und Jugendprogramm wieder. Neben den spannenden Workshops dreht sich bei den Aktionen alles um Wind und Sonne.

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